Softshellwesten für den Arbeitsalltag – winddicht, atmungsaktiv, bewegungsfrei
Softshellwesten aus dem GenXtreme-Sortiment kombinieren Windschutz und Bewegungsfreiheit in einem Kleidungsstück, das zwischen Arbeitsjacke und reiner Wärmeschicht funktioniert. Das aktuelle Angebot umfasst Modelle von Blakläder, Dassy und FORSBERG – von der klassischen Ripstop-Weste bis zur Warnschutzversion nach EN ISO 20471.
Was eine Softshellweste im Handwerk leisten muss
Wer auf der Baustelle, im Lager oder im Außendienst arbeitet, stellt andere Anforderungen an eine Weste als jemand, der sie nur gelegentlich trägt. Das Obermaterial muss Windstöße abhalten, darf aber bei körperlicher Arbeit nicht zum Hitzestau führen. Genau dort liegt die Stärke von Softshell-Konstruktionen: Das Material – typischerweise ein Verbund aus Polyester-Außenschicht, Membran und Fleece-Innenseite – lässt Wasserdampf nach außen diffundieren, während es Wind und leichten Regen abblockt.
Ripstop (Gewebe mit eingewebtem Verstärkungsgitter, das Risse stoppt) erhöht die Reißfestigkeit des Außenmaterials ohne nennenswerten Gewichtszuwachs. Das ist besonders relevant, wenn die Weste über einem Langarmshirt als einzige Außenschicht getragen wird und dabei Kontakt mit Kanten, Gerüstteilen oder Maschinen hat.
Welches Material für welchen Einsatz
Polyester-Elasthan-Verbünde sorgen für hohe Dehnbarkeit und folgen der Körperbewegung ohne Zugspannung – sinnvoll bei Montage- oder Installationsarbeiten, wo die Arme häufig über Kopf eingesetzt werden. Reine Polyester-Konstruktionen sind in der Regel robuster gegen mechanische Belastung, bieten aber weniger Streckkomfort.
Wasserabweisende Ausrüstungen (DWR-Beschichtung) auf dem Außenmaterial reichen für leichten Nieselregen. Wer bei stärkerem Regen dauerhaft im Freien arbeitet, sollte auf Modelle mit eingeschweißten Nähten oder einer vollwertigen Membran achten – die Softshellweste ist dann kein Ersatz für eine zertifizierte Regenjacke, aber deutlich vielseitiger.
Warnschutz-Softshellweste: wann sie sinnvoll ist
Die Blakläder Softshell Weste Warnschutz erfüllt die Anforderungen nach EN ISO 20471 – der Norm für Warnschutzkleidung mit definierten retroreflektierenden Flächen und Signalfarbanteilen. Eine solche Weste kann je nach Gefährdungsbeurteilung des Arbeitgebers bei Tätigkeiten im Straßen- und Tiefbau, auf Gleisanlagen oder im innerbetrieblichen Verkehrsbereich erforderlich sein. In Österreich regeln das ASchG und die PSA-Verordnung (PSA-V) gemeinsam mit der Gefährdungsbeurteilung, welche PSA der Arbeitgeber bereitzustellen hat; die AUVA unterstützt Betriebe bei der Umsetzung.
Damenweste im Sortiment
Mit der Blakläder Damen Ripstop Softshell Weste 3851 steht eine Version mit körpernahem Schnitt für Frauen zur Verfügung. Konstruktiv basiert sie auf dem gleichen Ripstop-Material wie das Herrenmodell, ist aber in Passform und Länge auf weibliche Körperproportionen abgestimmt.
Modelle im Überblick
Blakläder Ripstop Softshell Weste 3850
Die Blakläder Ripstop Softshell Weste 3850 ist in mehreren Farbvarianten erhältlich. Das Ripstop-Außenmaterial (Polyestergewebe mit eingewebtem Verstärkungsgitter) widersteht mechanischer Beanspruchung, wie sie auf Baustellen täglich vorkommt.
Blakläder Damen Ripstop Softshell Weste 3851
Die Blakläder Damen Ripstop Softshell Weste 3851 teilt die Materialbasis mit dem 3850, bringt aber einen damenspezifischen Schnitt mit.
Blakläder Softshell Weste Warnschutz
Die Blakläder Softshell Weste Warnschutz trägt die Zertifizierung nach EN ISO 20471 und kombiniert Softshell-Funktionalität mit den vorgeschriebenen Signalfarb- und Reflexflächen.
Dassy Fusion Softshell-Weste
Die Dassy Fusion Softshell-Weste ist in mehreren Varianten verfügbar. Dassy steht für mehrlagige Softshell-Konstruktionen mit Fokus auf Passform und Langlebigkeit.
FORSBERG Gulder III Softshellweste
Die FORSBERG Gulder III Softshellweste ist ein Modell der Eigenmarke der PPE Stores GmbH. DuraMotion – die eingetragene FORSBERG-Marke für verstärkte Materialpartien an besonders beanspruchten Stellen – kann je nach Ausstattung an der Weste verbaut sein; maßgeblich sind die Angaben auf der jeweiligen Produktdetailseite.
Pflegehinweise, die die Funktion erhalten
Softshellmaterial verliert seine wasserabweisende Wirkung, wenn Fett, Schmutz oder falsches Waschmittel die DWR-Beschichtung belegen. Für den Erhalt der Funktion gilt:
- Reißverschlüsse vor dem Waschen schließen, grobe Verschmutzungen vorher entfernen.
- Funktionswaschmittel verwenden, kein Weichspüler – er verstopft die Poren des Verbundmaterials.
- Schonwaschgang bei 30 °C.
- Nach dem Waschen kurz im Trockner bei niedriger Temperatur reaktivieren oder mit Imprägnierspray nachbehandeln; direkte Hitze (Heizkörper, Sonne) meiden.
- Defekte Reißverschlüsse und kleine Risse durch Fachbetriebe reparieren lassen – das verlängert die Nutzungsdauer erheblich.
Vergleich: Softshell-Materialtypen im Arbeitsalltag
| Kriterium | Polyester-Elasthan-Verbund | Ripstop-Polyester |
|---|---|---|
| Bewegungsfreiheit | Sehr hoch durch Elasthananteil | Hoch, weniger Streckkomfort |
| Reißfestigkeit | Mittel | Hoch durch Ripstop-Gitter |
| Windschutz | Gut (membranabhängig) | Gut (membranabhängig) |
| Geeignet für | Montage, Installationsarbeiten | Bau, Außendienst, raues Gelände |
| Warnschutz-Option | Je nach Modell | Ja (z. B. Blakläder Warnschutz) |
FAQ
Ist eine Softshellweste auch als alleinige Außenschicht bei Regen geeignet?
Softshellwesten sind wasserabweisend, aber in der Regel nicht vollständig wasserdicht im Sinne einer zertifizierten Regenjacke. Bei leichtem Nieselregen hält die DWR-Beschichtung das Wasser ab; bei anhaltendem Regen dringt Feuchtigkeit durch das Material. Wer dauerhaft im Nassen arbeitet, sollte die Weste unter einer wasserdichten Außenschicht tragen oder auf ein Modell mit vollwertiger Membran und eingeschweißten Nähten achten.
Muss mein Arbeitgeber mir eine Warnschutz-Softshellweste stellen?
Das hängt von der Gefährdungsbeurteilung des Arbeitsplatzes ab. Stellt der Arbeitgeber fest, dass Tätigkeiten im Gefahrenbereich von Fahrzeugen oder Maschinen ausgeführt werden, kann Warnschutzkleidung nach EN ISO 20471 als PSA erforderlich sein – und muss dann vom Arbeitgeber bereitgestellt werden. In Österreich regeln das ASchG und die PSA-V diese Pflicht; die AUVA berät Betriebe bei der Gefährdungsbeurteilung.
Verfasst von Michael Korinek, Sales Management — Zuletzt aktualisiert: 13. August 2026






































