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Einlegesohlen

Einlegesohlen für Arbeitsschuhe und Sicherheitsschuhe

Einlegesohlen für Sicherheitsschuhe verbessern Dämpfung, Fußstellung und Tragkomfort — und das spürbar schon in der ersten Schicht. Wer täglich viele Stunden steht oder läuft, entlastet mit der richtigen Einlage nicht nur die Füße, sondern auch Knie, Hüfte und Rücken. Das Sortiment bei GenXtreme umfasst Modelle von Elten und HAIX — von der einfachen Komforteinlage bis zur anatomisch geformten Einlegesohle für Fußfehlstellungen.

Welche Einlegesohle für welchen Fußtyp

Der Fußtyp entscheidet, welche Einlage wirklich hilft. Beim Senkfuß — also bei abgeflachtem Längsgewölbe — braucht es eine Einlage mit ausgeprägter Pronationsstütze, die das Fußgewölbe aktiv stützt und übermäßiges Einwärtsrollen korrigiert. Für den Hohlfuß gilt das Gegenteil: Hier liegt das Gewölbe zu hoch, der Fuß rollt nach außen ab, und eine Einlage mit guter Fersenführung und weicher Mittelfußpolsterung gleicht die Fehlstellung aus. Wer einen Normalfuß hat, profitiert in erster Linie von besserer Dämpfung und Stoßabsorption.

Im Sortiment stehen konkret zur Verfügung: die Elten Einlegesohle Typ2 Normalfuss für den Normalfuß, die Elten Einlegesohle für Senkfüße sowie die Elten Einlegesohlen für Hohlfüsse — alle drei in mehreren Größen erhältlich. Die HAIX Einlegesohle BE Safety schmal ergänzt das Angebot für schmale Leistenformen.

Materialaufbau: 2-Lagen oder 3-Lagen

Einlegesohlen unterscheiden sich nicht nur nach Fußtyp, sondern auch nach ihrem inneren Aufbau. Ein 2-Lagen-Aufbau kombiniert eine weiche Komfortoberfläche mit einer dämpfenden Basisschicht — das reicht für viele Standardanforderungen im Handwerk oder in der Logistik. Ein 3-Lagen-Aufbau fügt eine stützende Mittelschicht hinzu, die das Längsgewölbe stabilisiert und Druckspitzen abfängt. Dieser Aufbau empfiehlt sich bei intensiver Ganztagesbelastung oder bei ausgeprägten Fußfehlstellungen.

Typische Materialien sind EVA (Ethylvinylacetat) für leichte, gut dämpfende Einlagen, Polyurethan (PU) für besonders robuste Stoßabsorption, sowie Gel- und viskoelastische Schäume, die Druckspitzen in der Fersenzone gezielt abbauen. Antimikrobielle Beschichtungen — etwa mit Silberionen — hemmen Geruch und Keimbesiedlung, was bei langen Schichten im geschlossenen Sicherheitsschuh einen spürbaren Unterschied macht. ESD-taugliche Einlagen sind für elektrostatisch sensible Arbeitsbereiche erhältlich; ESD steht für Electrostatic Discharge und bezeichnet Schutzmaßnahmen gegen unkontrollierte elektrostatische Entladungen.

HAIX Reparaturset BlackEagle — Zubehör für HAIX-Schuhwerk

Das HAIX Reparaturset BlackEagle ist kein klassischer Einlegesohlen-Typ, aber ein sinnvolles Ergänzungsprodukt für Träger von HAIX BlackEagle-Modellen. Es ermöglicht die Instandhaltung der Schuhe und verlängert deren Nutzungsdauer. Im Sortiment ist es in mehreren Ausführungen verfügbar.

Pflege und Haltbarkeit: So halten Einlegesohlen länger

Einlegesohlen vor dem Reinigen aus dem Schuh herausnehmen. Für textile und Schaumstoffeinlagen empfiehlt sich Handwäsche mit lauwarmem Wasser (maximal 30 °C) und mildem Flüssigwaschmittel. Den Trockner grundsätzlich meiden — Lufttrocknen an einem gut belüfteten Ort schont die Materialstruktur. Lederne Einlagen profitieren von regelmäßiger Lederpflege oder einem geeigneten Imprägnierspray.

Materialermüdung zeigt sich oft schleichend: Die Einlage verliert ihre Form, Dämpfungszonen werden hart, der Halt im Schuh nachlässt. Einlagen alle 6 bis 12 Monate auf Verschleiß prüfen und bei deutlichem Formverlust rechtzeitig ersetzen. Bei anhaltenden Schmerzen empfiehlt sich eine Abklärung durch Fachpersonal.

Orthopädische Zurichtung an Sicherheitsschuhen

Reichen Standardeinlagen nicht aus, kann ein zertifizierter Fachbetrieb den Sicherheitsschuh orthopädisch zurichten — etwa durch individuelle Einlagen, Ballenrollen oder Abrollhilfen. Voraussetzung ist, dass der Schuh für diese Zurichtung freigegeben ist (Baumusterprüfung). Die einschlägige Regelgrundlage ist in Österreich die DGUV Regel 112-191 (gültig im DACH-Raum; in Österreich umgesetzt durch das ArbeitnehmerInnenschutzgesetz, ASchG, und die PSA-Verordnung, PSA-V). Einlagen, die im Rahmen einer individuellen orthopädischen Versorgung angefertigt werden, unterscheiden sich von konfektionierten Einlegesohlen — sie erfordern eine fachliche Abklärung.

Größen

Die Einlegesohlen im Sortiment sind in den Schuhgrößen 36 (UK 3.5), 37 (UK 4.5), 38 (UK 5), 39 (UK 5.5), 40 (UK 6.5), 41 (UK 7), 42 (UK 8), 43 (UK 8.5), 44 (UK 9.5), 45 (UK 10.5), 46 (UK 11), 47 (UK 12) und 48 (UK 12.5) erhältlich. Nicht jedes Modell deckt den gesamten Größenbereich ab — die genaue Verfügbarkeit je Modell steht auf der jeweiligen Produktseite.

FAQ

Können Einlegesohlen in jeden Sicherheitsschuh eingelegt werden?

Konfektionierte Einlegesohlen lassen sich in die meisten Sicherheitsschuhe einlegen, sofern das Fußbett herausnehmbar ist. Einige Modelle haben fest verklebte Fußbetten — hier ist ein Austausch ohne Fachbetrieb nicht möglich. Wer eine orthopädische Zurichtung benötigt, muss prüfen, ob der jeweilige Schuh für diese Anpassung baumustergeprüft freigegeben ist.

Wann sollte ich Einlegesohlen ersetzen?

Spätestens wenn die Einlage ihren Form verloren hat, Dämpfungszonen sich hart anfühlen oder Schmerzen nach langen Schichten zunehmen, ist ein Wechsel fällig. Als Richtwert gilt eine Kontrolle alle 6 bis 12 Monate, bei intensiver täglicher Nutzung auch früher.


Autor: Michael Korinek, Sales Management — Zuletzt aktualisiert: 20. Oktober 2026