Metallbau & Schweißtechnik – Profi-Ausrüstung für echte Handwerker
Welche Schutzausrüstung brauche ich im Metallbau? Im Metallbau sind Schweißerschutzhelme mit automatischer Verdunklung, flammhemmende Arbeitskleidung, hitzebestaendige Schweißerhandschuhe aus Leder sowie Sicherheitsschuhe unverzichtbar. Beim Schleifen und Trennen kommen Schutzbrillen, Gehörschutz und Atemschutz gegen Metallstaub hinzu. GenXtreme bietet Profi-Ausrüstung, die den Normen der Berufsgenossenschaft Holz und Metall (BGHM) entspricht.

Wer steht hinter den Empfehlungen?
Kenan · das Gesicht unserer Metallbau-Welt
Transparenz-Hinweis: Kenan ist eine von GenXtreme gestaltete KI-Figur, die unsere Fliesen-Welt repräsentiert. Fachliche Inhalte verantwortet unsere Redaktion; Abbildungen sind KI-generiert.
Metallbau steht für individuelle Konstruktionen von Stahltreppen über Geländer und Balkone bis zu maßgefertigten Smokern und für das Norm- und Praxiswissen hinter unserer Produktauswahl.
In der Werkstatt zählt, was die Ausrüstung aushält: Funkenflug, Hitze, Metallstaub. Genau danach wählen wir Schweißerschutz, flammhemmende Kleidung und Sicherheitsschuhe aus.







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Welchen Schweißerschutz brauche ich im Metallbau?
| Schweißverfahren | Schutzstufe Helm | Handschuhe | Kleidung | Atemschutz | Kenans Empfehlung |
|---|---|---|---|---|---|
| MIG/MAG | DIN 9–13 | Leder, lang (TIG) | EN ISO 11612 | Bei schlechter Lüftung | Meistverwendet |
| WIG (TIG) | DIN 9–14 | Leder, kurz (WIG) | EN ISO 11612 | Empfohlen | Sauberste Naht |
| Elektrode (E-Hand) | DIN 10–14 | Leder, lang | EN ISO 11612 | Pflicht | Viel Rauch & Spritzer |
| Autogenschweißen | DIN 4–8 (Brille) | Leder, mittel | Schwer entflammbar | Bei Zink/verz. Stahl | Vorsicht Gasflasche |
| Plasmaschneider | DIN 9–13 | Leder, hitzebestaendig | EN ISO 11612 | Pflicht (Metallrauch) | Hoechste Schutzklasse |
Häufige Fragen zur Metallbau-Ausrüstung
Für den Metallbau empfehlen Profis einen Automatik-Schweißhelm mit variabler Verdunklungsstufe DIN 9–13. Beim MIG/MAG-Schweißen ist DIN 11–13 ideal, beim WIG-Schweißen reicht DIN 9–12. Achten Sie auf eine schnelle Reaktionszeit unter 0,1 ms und einen großen Sichtbereich. Kenan empfiehlt: „Investiere in einen guten Helm – deine Augen hast du nur einmal. Billige Helme haben oft Verzögerungen, die dich blenden.“
Die Berufsgenossenschaft Holz und Metall (BGHM) schreibt für Schweißarbeiten folgende Persönliche Schutzausrüstung (PSA) vor: Schweißerschutzhelm oder -schild nach EN 175, flammhemmende Arbeitskleidung nach EN ISO 11612 oder EN ISO 11611, Schweißerhandschuhe nach EN 12477, Sicherheitsschuhe mit Zehenschutz und bei Bedarf Gehörschutz sowie Atemschutz. Synthetische Kleidung ist beim Schweißen verboten – sie schmilzt auf der Haut!
Für die Metallbau-Werkstatt empfehlen sich S1P-Sicherheitsschuhe mit Zehenschutzkappe (200 Joule) und durchtrittsicherer Sohle. Wer regelmäßig schweißt, braucht S3-Schuhe mit HRO-zertifizierter Sohle – diese halten Kontakthitze bis 300°C stand. Wichtig: Keine Schnürsenkel-Schuhe beim Schweißen – Funken können sich in den Ösen verfangen. Kenan trägt Schlupfstiefel: „Im Notfall muss der Schuh in einer Sekunde vom Fuß sein.“
Synthetische Stoffe (Polyester, Nylon, Elasthan) schmelzen bei Kontakt mit Schweißspritzern und verbrennen sich in die Haut. Das führt zu schweren Kontaktverbrennungen, die weit schlimmer sind als bei Baumwolle. Im Metallbau ist deshalb flammhemmende Baumwolle oder spezielle Schweißerkleidung nach EN ISO 11611 Pflicht. Auch unter der Schutzkleidung gilt: Keine Synthetik-Unterwäsche! Kenan: „Ich hab einen Kollegen gesehen, der ein Polyester-Shirt unter der Jacke hatte. Ein Funke – und das Shirt war auf der Haut verschmolzen.“
Im Metallbau brauchen Sie verschiedene Handschuhe je nach Tätigkeit: Zum Schweißen Lederhandschuhe nach EN 12477 (Typ A für MIG/MAG, Typ B für WIG). Zum Schleifen und Trennen schnittfeste Handschuhe der Klasse C/D mit guter Beweglichkeit. Zum Montieren Mechaniker-Handschuhe mit Grip. Kenan hat immer drei Paar griffbereit: „Den richtigen Handschuh für den Job zu nehmen spart Zeit und schützt die Hände. Mit Schweißerhandschuhen kannst du keine Muttern drehen.“
Schweißrauch enthält gefährliche Metalloxide (Mangan, Chrom, Nickel) und kann bei längerer Exposition zu Lungenkrankheiten und dem sogenannten Metallrauchfieber führen. Erste Maßnahme: Absauganlage direkt an der Schweißstelle. Zusätzlich Atemschutzmaske mit P2- oder P3-Filter. Bei Edelstahl (Cr/Ni-Stahl) ist Atemschutz absolut Pflicht! Kenan: „Viele denken, ein offenes Fenster reicht. Mit einer mobilen Absaugung merkt man den Unterschied sofort.“
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