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winddichte Jacken

Wer bei Wind draußen arbeitet, verliert über den Windchill-Effekt deutlich mehr Körperwärme als bei windstillem Wetter – eine winddichte Jacke unterbricht diesen Wärmeverlust, indem eine funktionelle Membran oder Beschichtung das Eindringen kalter Luft verhindert und gleichzeitig Körperfeuchtigkeit nach außen transportiert. Das Sortiment auf genxtreme.at umfasst Modelle von PFANNER®, FORSBERG, Kübler, Blakläder und PROTOS® – von der leichten Hybridjacke für gemäßigte Bedingungen bis zur vollständig wasserdichten Allwetterjacke für Forst- und Außeneinsatz.

Was eine winddichte Arbeitsjacke leisten muss

Winddichte Jacken sind keine reinen Regenjacken. Sie kombinieren Windschutz, Atmungsaktivität und wasserabweisende Eigenschaften so, dass Träger auch bei körperlicher Belastung nicht überhitzen. Typische Einsatzbereiche: Handwerk, Bau, Logistik, Montage im Außenbereich, Forstwirtschaft und alle Arbeiten an windexponierten Standorten wie Dächern oder Küstenabschnitten.

Welche Membran oder Beschichtung für welchen Einsatz

Die Wahl der richtigen Außenverarbeitung entscheidet über Schutzgrad, Tragekomfort und Pflegeaufwand.

Gore-Tex® ist eine expandierte PTFE-Membran mit mikroskopisch kleinen Poren: Sie sind kleiner als Wassertropfen, aber größer als Wasserdampfmoleküle – das Ergebnis ist hohe Winddichtigkeit bei guter Atmungsaktivität.

SympaTex® arbeitet mit einer hydrophilen, porenlosen Membran. Statt durch Poren wird Feuchtigkeit durch das Polymer-Geflecht transportiert. Das Prinzip gilt als besonders robust gegen Verschmutzung und wird von PFANNER® in der PFANNER® wasserdichten SympaTex® Jacke eingesetzt.

DWR (Durable Water Repellent) ist eine Außenbeschichtung, die Wasser abperlen lässt. DWR ersetzt keine Membran, ergänzt aber deren Wetterschutz. Die Beschichtung nutzt sich mit der Zeit ab – sobald Wasser nicht mehr abperlt, ist eine Neuimprägnierung mit einem geeigneten Imprägnierspray erforderlich.

PU-Beschichtung (Polyurethan) macht Außenmaterialien wasserresistent. Der Windschutz ist gut; die Atmungsaktivität fällt in der Regel geringer aus als bei Membranaufbauten, was bei ruhiger körperlicher Belastung ausreicht, bei intensiver Bewegung aber spürbar wird.

2-Lagen- vs. 3-Lagen-Konstruktion

Bei 2-Lagen-Jacken sind Außenmaterial und Membran miteinander verbunden; ein separates Futter liegt lose innen. Das erlaubt robuste, strapazierfähige Konstruktionen und ist besonders für Arbeitsjacken verbreitet, bei denen Abriebfestigkeit vor Packmaß kommt.

3-Lagen-Jacken verbinden Außenmaterial, Membran und Innenfutter fest zu einem Laminat. Die Konstruktion ist leichter und kompakter; Feuchtigkeit wird direkter nach außen geleitet. Wer die Jacke täglich über viele Stunden trägt und dabei körperlich aktiv ist, profitiert vom schlankeren Aufbau.

Hybridjacken: kombinierter Aufbau für wechselnde Bedingungen

Hybridjacken kombinieren unterschiedliche Materialzonen in einer Jacke – etwa winddichte, atmungsaktive Vorderfronten mit wärmenderen, isolierten Rückenpanelen. Die FORSBERG Alruut III Hybridjacke mit abnehmbarer Kapuze folgt diesem Prinzip. Die abnehmbare Kapuze erlaubt Anpassung an wechselnde Bedingungen, ohne die Jacke zu wechseln.

Forstjacken: erhöhte Anforderungen an Funktion und Schutz

In der Forstwirtschaft kommen winddichte Jacken unter besonders rauen Bedingungen zum Einsatz. Die PFANNER® KlimaAir® Forstjacke und die PFANNER® Forest Light Jacke sind speziell für Forsteinsätze ausgelegt. Die PFANNER® Ventilation Jacke setzt auf gezielte Belüftungszonen, die auch bei körperlich anstrengenden Waldarbeiten für Temperaturausgleich sorgen.

Forstjacken tragen keine Schnittschutzfunktion – für Schnittschutz nach EN ISO 11393 (ersetzt EN 381) sind speziell geprüfte Schnittschutzhosen und -gamaschen vorgeschrieben. Bei gewerblichen Forstarbeiten ist das Tragen von PSA nach den Vorgaben der zuständigen Unfallversicherungsträger erforderlich: In Deutschland nach DGUV-Vorgaben, in Österreich nach ASchG und PSA-Verordnung (PSA-V) unter der AUVA, in der Schweiz nach VUV und Suva/EKAS-Richtlinien.


Die Modelle im Sortiment

Forstjacken und Allwetterjacken

  • PFANNER® Forest Light Jacke – leichte Forstjacke für aktive Waldarbeiten
  • PFANNER® KlimaAir® Forstjacke – mit gezielten Belüftungszonen für intensive körperliche Arbeit im Forst
  • PFANNER® Ventilation Jacke – Belüftungssystem für Temperaturgefälle beim Holzeinschlag
  • PFANNER® wasserdichte SympaTex® Jacke – porenlose SympaTex®-Membran, vollständig wasserdicht
  • FORSBERG Skogar Allwetterjacke – ganzjährig einsetzbare Allwetterjacke für wechselhafte Witterung
  • Kübler Forst Ultrashell Jacke – robuste Forstjacke in mehreren Varianten
  • Kübler Forst Ultrashell Jacke Pro – verstärkte Ausführung der Ultrashell-Linie

Hybridjacken und Funktionsjacken

  • FORSBERG Alruut III Hybridjacke mit abnehmbarer Kapuze – kombinierter Aufbau, abnehmbare Kapuze, vielseitig einsetzbar
  • FORSBERG Fyldar Funktionsjacke – schlanke Funktionsjacke für aktive Einsätze
  • FORSBERG Höstrik Funktionsjacke – Herbst- und Übergangsmodell mit Funktionsausstattung
  • FORSBERG Petrusk Funktionsjacke – robuste Ausführung für anspruchsvolle Außeneinsätze

Winterjacken mit Windschutzfunktion

  • PROTOS® Inuit Teddy Winterjacke – Teddy-Fleece-Innenfutter, winddichtes Außenmaterial, für kalte Arbeitsbedingungen; erhältlich in mehreren Varianten
  • Blakläder wasserdichte Winterjacke – wasserdichter Aufbau mit Winterisolation, in mehreren Varianten

Vergleich: Welches Membran- oder Beschichtungsprinzip für welchen Einsatz

TechnologieWindschutzWasschutzAtmungsaktivitätTypischer Einsatz
Gore-Tex®-MembranSehr hochSehr hochHochIntensivste Außeneinsätze, Dauernässe
SympaTex®-MembranSehr hochSehr hochHochForst, Dauerbetrieb, empfindliche Membranen
Softshell mit WindstopperHochWasserabweisend (kein Vollschutz)Sehr hochAktive Arbeit, wechselhaftes Wetter
PU-BeschichtungGutWasserresistentModeratHandwerk, Logistik, leichter Regenschutz
DWR (Imprägnierung)Kein eigenständiger WindschutzAbperleffektAbhängig vom TrägermaterialErgänzung zu Membran oder Beschichtung

Größen

Das Sortiment der winddichten Jacken auf genxtreme.at deckt die Größen XS bis 5XL ab, ergänzt durch modellabhängige Varianten. Forstjacken von PFANNER® und Kübler sowie die FORSBERG-Linien sind in den Kerngrößen S bis 3XL verfügbar; einzelne Modelle wie die Blakläder wasserdichte Winterjacke und die PROTOS® Inuit Teddy Winterjacke werden in zusätzlichen Varianten geführt. Die genaue Größentabelle je Modell findet sich auf der jeweiligen Produktdetailseite unter winddichte Jacken auf genxtreme.at.


FAQ

Was unterscheidet eine winddichte Jacke von einer normalen Regenjacke?

Winddichte Jacken sind darauf ausgelegt, das Eindringen von Kaltluft zu verhindern und gleichzeitig Körperfeuchtigkeit abzuleiten – Atmungsaktivität steht gleichrangig neben dem Wetterschutz. Reine Regenjacken priorisieren Wasserdichtigkeit; ihre Atmungsaktivität ist häufig geringer. Wer bei körperlicher Arbeit im Wind tätig ist, braucht beide Eigenschaften kombiniert, um Überhitzung und Auskühlung gleichermaßen zu vermeiden.

Welche Jacke ist für Forstarbeiten geeignet?

Winddichte Jacken für Forstarbeiten müssen robust, bewegungsfreundlich und wetterfest sein. Im Sortiment auf genxtreme.at stehen dafür die PFANNER® Forest Light Jacke, die PFANNER® KlimaAir® Forstjacke, die PFANNER® Ventilation Jacke, die PFANNER® wasserdichte SympaTex® Jacke sowie die Kübler Forst Ultrashell Jacke und Kübler Forst Ultrashell Jacke Pro zur Verfügung. Eine Schnittschutzfunktion nach EN ISO 11393 haben diese Jacken nicht – dafür ist separate, geprüfte Schnittschutz-PSA erforderlich.

Wie pflege ich eine winddichte Jacke richtig?

Winddichte Jacken sollten mit geschlossenen Reiß- und Klettverschlüssen gewaschen werden, in der Regel bei 30–40 °C nach Herstellerangabe, ohne Weichspüler (dieser verstopft Membranporen). Nach dem Waschen empfiehlt sich ein kurzer Tumbler-Durchgang bei niedriger Temperatur, um die DWR-Beschichtung zu reaktivieren. Wenn Wasser nicht mehr abperlt, hilft ein Imprägnierspray oder -wash-in. Die genauen Pflegesymbole stehen auf dem eingenähten Etikett des jeweiligen Modells.

Ist eine winddichte Jacke auch als PSA anerkannt?

Winddichte Arbeitsjacken sind in der Regel allgemeine Arbeitskleidung ohne normierte Schutzfunktion. PSA-Status erhalten sie nur, wenn sie einer geprüften Norm entsprechen – etwa EN ISO 20471 für Warnschutzkleidung oder EN ISO 11393 für Schnittschutz in der Forstwirtschaft. Ob eine Jacke als PSA eingestuft und vom Arbeitgeber bereitzustellen ist, ergibt sich aus der betrieblichen Gefährdungsbeurteilung gemäß PSA-Benutzungsverordnung (DE), ASchG/PSA-V (AT) oder VUV (CH).

Was bedeutet DuraMotion bei FORSBERG-Jacken?

DuraMotion ist die eingetragene Marke von FORSBERG für verstärkte Materialpartien an besonders beanspruchten Stellen – etwa Knie-, Schulter- oder Ellbogenbereichen. Diese Verstärkungen bestehen aus einem abriebfesteren Gewebeanteil und sollen die Lebensdauer der Jacke an Verschleißpunkten verlängern. DuraMotion ist ausschließlich eine FORSBERG-Technologie und nicht mit Technologien anderer Hersteller gleichzusetzen.

Wie unterscheiden sich Hybrid- und Funktionsjacken?

Hybridjacken wie die FORSBERG Alruut III kombinieren verschiedene Materialzonen in einer Jacke: Bereiche mit hoher Winddichtigkeit wechseln mit wärmenden oder isolierenden Panelen ab. Reine Funktionsjacken wie die FORSBERG Fyldar, Höstrik oder Petrusk setzen auf ein einheitlicheres Materialbild mit Fokus auf Bewegungsfreiheit und Wetterschutz. Hybridjacken eignen sich besonders für stark wechselnde Temperaturen; Funktionsjacken punkten bei gleichmäßig aktiver Belastung.

Wann sollte ich eine 3-Lagen- statt einer 2-Lagen-Jacke wählen?

Eine 3-Lagen-Jacke ist sinnvoll, wenn Tragekomfort, geringes Gewicht und direkter Feuchtigkeitstransport im Vordergrund stehen – etwa bei ganztägigem Außeneinsatz mit hoher körperlicher Aktivität. 2-Lagen-Konstruktionen bieten in der Regel mehr Spielraum für ein separates, wärmeres Innenfutter und gelten als robuster beim direkten Abrieb. Für schwere Handwerks- oder Forstarbeiten reicht die 2-Lagen-Konstruktion häufig aus; bei Montage oder Logistik im Freien kann die schlankere 3-Lagen-Ausführung komfortabler sein.


Verfasst von Michael Korinek, Sales Management — Zuletzt aktualisiert: 24. Juni 2026