Schreiner & Tischler Profi Werkzeug & Arbeitskleidung für die Werkstatt
Was braucht ein Schreiner an Ausrüstung? Professionelle Schreinerarbeit erfordert präzises Handwerkzeug, leistungsstarke Elektrowerkzeuge und robuste Arbeitskleidung mit Schnittschutz. Vom Massivholz-Möbelbau über Innenausbau bis zur CNC-Fertigung: Die richtige Ausrüstung entscheidet über Qualität, Sicherheit und Effizienz in der Werkstatt. Hier findest du alles für den professionellen Schreinereinsatz.
Holz ist ehrlich. Genau wie meine Arbeit.
Schreinermeister / Spezialist für Möbelbau & Innenausbau.
Für Can ist jedes Werkstück eine Visitenkarte. Seit über 12 Jahren arbeitet er mit Massivholz, plant Maßanfertigungen und setzt anspruchsvolle Innenausbauten um. Präzision, saubere Verbindungen und die richtige Ausrüstung sind für ihn nicht verhandelbar – denn im Schreinerhandwerk zählt jeder Millimeter.
Häufige Fragen rund ums Schreinerhandwerk & Ausrüstung
Als Schreiner benötigst du Gehörschutz (ab 85 dB Pflicht), eine Schutzbrille gegen Späne und Staub, Sicherheitsschuhe der Klasse S3 mit Zehenschutzkappe und eine gut sitzende Staubschutzmaske mindestens FFP2. Bei der Arbeit an Tischkreissäge und Fräse sind eng anliegende Kleidung und ein Spaltkeil Pflicht. Die Unfallverhütungsvorschriften der BG Holz und Metall regeln die genauen Anforderungen.
Für hochwertigen Möbelbau eignen sich Eiche (hart, langlebig), Buche (stabil, gut biegbar), Nussbaum (edle Optik, mittlere Härte) und Esche (elastisch, stoßfest). Weichhölzer wie Fichte oder Kiefer sind günstiger und ideal für Korpusse oder Innenteile. Die Holzfeuchte sollte beim Verarbeiten zwischen 8 und 12 Prozent liegen, um Verzug und Rissbildung zu vermeiden.
Stemmeisen und Hobeleisen regelmäßig auf dem Abziehstein schärfen – der Schleifwinkel liegt bei 25 bis 30 Grad. Sägeblätter professionell schärfen lassen oder rechtzeitig tauschen. Handwerkzeuge nach Gebrauch trocken lagern und Metallteile leicht einölen. Messwerkzeuge wie Schieblehre und Winkelmesser vor Schlag und Staub schützen. Gut gepflegtes Werkzeug arbeitet präziser und haltbarer.
Schreiner und Tischler bezeichnen denselben Beruf – der Unterschied ist rein regional. In Süddeutschland, Österreich und der Schweiz sagt man Schreiner, in Nord- und Ostdeutschland Tischler. Die offizielle Berufsbezeichnung laut Handwerksordnung ist Tischler. Beide absolvieren dieselbe dreijährige Ausbildung und können den Meistertitel erwerben. Die Tätigkeiten – Möbelbau, Innenausbau, Fenster und Türen – sind identisch.
Für die Schreinerwerkstatt empfehlen sich Sicherheitsschuhe der Klasse S3 mit Zehenschutzkappe aus Stahl oder Composit, durchtrittsicherer Sohle und rutschfestem Profil. Wichtig ist ein bequemes Fußbett für lange Stehtage. Bei Montagearbeiten auf der Baustelle sind knöchelhohe Modelle mit zusätzlichem Umknickschutz ratsam. Achte auf das EN ISO 20345 Prüfzeichen.
Holzstaub ist gesundheitsschädlich und bei bestimmten Holzarten wie Eiche und Buche sogar krebserregend. Die Technische Regel TRGS 553 schreibt eine Absaugung an jeder stationären Maschine vor. Der Arbeitsplatzgrenzwert liegt bei 2 mg/m³ für einatembaren Holzstaub. Eine leistungsstarke Absauganlage schützt nicht nur die Gesundheit, sondern reduziert auch die Brandgefahr und hält Maschinen sauber.
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